Beratung, die man erst versteht und dann bucht
Rosalinde Rech, Ubstadt-Weiher


Wofür die Seite gebaut ist
Ein beratendes Angebot muss erklärt werden, bevor jemand einen Termin macht. Der Ablauf steht deshalb weit oben und nicht am Ende — wer ihn gelesen hat, ruft mit einer anderen Frage an.
Was gemacht wurde
- One-Pager mit acht Abschnitten, für das Handy gebaut
- Ablauf und Vita als eigene Abschnitte, weil beratende Angebote vor der Buchung erklärt werden müssen
- Einzugsgebiet als strukturierte Angabe hinterlegt: Ubstadt-Weiher und Umgebung, Kraichgau, Region Karlsruhe
- Strukturierte Daten als HealthAndBeautyBusiness mit Adresse und Telefon
- Bewusst bildarm gehalten, der Text trägt die Erklärung
- Ein Abschnitt, der ausdrücklich sagt, was diese Beratung nicht ist
- Für wen das Gespräch sinnvoll ist, als eigener Abschnitt statt als Nebensatz
- Die Verbindung zum Vertriebspartner offen benannt statt weggelassen
- Häufige Fragen als eigener Abschnitt, weil beratende Angebote vor der Buchung Einwände auslösen
Bei einem beratenden Angebot entscheidet nicht das Bild, sondern ob jemand versteht, was in der ersten Stunde passiert. Deshalb steht der Ablauf weit oben und nicht am Ende.
Die schwierigste Entscheidung stand woanders. In diesem Feld arbeiten viele mit einem Vertriebspartner im Rücken und erwähnen ihn nicht, weil die Erwähnung Fragen auslöst. Auf dieser Seite steht die Verbindung offen, mit einer eigenen Überschrift. Wer sie liest und dann trotzdem anfragt, kommt mit einer Erwartung, die stimmt, und das erspart beiden Seiten das Gespräch, in dem es später herauskommt.
Dazu ein Abschnitt, der sagt, was die Beratung nicht ist, und einer, der die Leute benennt, für die sie sich nicht lohnt. Beides klingt nach verschenkter Reichweite und ist das Gegenteil: Eine Beratung lebt davon, dass die Richtigen kommen, nicht davon, dass viele kommen.