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Saphirweb

Fragen, die vor dem Auftrag kommen

Hier stehen die Antworten, die ich sonst am Telefon gebe. Mit Zahlen, auch wenn sie gegen mich sprechen.

Bevor du dich entscheidest

  • Was kostet eine Website für kleine Unternehmen?

    Für einen kleinen Betrieb liegt eine professionell gebaute Website in Deutschland bei 1.000 bis 6.000 € einmalig, dazu 60 bis 150 € im Monat für Hosting und Pflege. Ein Baukasten kostet ab etwa 15 € im Monat, dafür machst du alles selbst. Bei mir sind es 490 € einmalig plus 39 € im Monat.

  • Braucht mein Betrieb wirklich eine Website?

    Nicht jeder. Wer über Empfehlung ausgelastet ist, kein Personal sucht und keine Nachfolge plant, kommt ohne aus. Eine Website lohnt sich, sobald du Kunden willst, die deinen Namen noch nicht kennen. Die suchen nicht nach dir, sondern nach deiner Leistung und deinem Ort.

  • Website selber machen oder machen lassen?

    Selbermachen kostet kein Geld, sondern Zeit: Struktur, Texte, Bilder, Rechtstexte, Google-Profil und die Pflege danach. Wer die Stunden übrig hat und gern daran sitzt, macht es selbst. Wer sie nicht hat, zahlt bei mir 490 € einmalig plus 39 € im Monat und hat zwei Termine damit zu tun.

  • WordPress, Baukasten oder programmiert?

    Ein Baukasten passt, wenn du selbst pflegen willst und wenige Seiten brauchst. WordPress passt, wenn du oft und viel selbst änderst und jemanden für die Updates hast. Eine gebaute Seite passt, wenn sie schnell sein muss und selten geändert wird. Keiner der drei ist grundsätzlich besser.

  • Was kostet eine Website im Monat?

    Zwingend sind nur zwei Posten: die Domain mit rund zehn bis zwanzig Euro im Jahr und das Hosting. Alles andere ist eine Entscheidung. Der teuerste Fehler ist nicht ein zu hoher Monatsbeitrag, sondern gar keiner: Eine Seite, um die sich niemand kümmert, ist nach zwei Jahren falsch.

  • Wie erkenne ich einen guten Webdesigner?

    Nicht am Portfolio, sondern an drei Antworten: Wem gehört die Domain, wer schreibt die Texte, und was kostet eine Änderung nach dem Livegang? Wer auf alle drei eine klare Antwort gibt, arbeitet sauber. Ausweichende Antworten sind kein schlechtes Zeichen, sondern das Zeichen.

Gefunden werden

  • Reicht Instagram statt einer Website?

    Für Sichtbarkeit reicht es oft, für Auffindbarkeit nicht. Wer deinen Namen kennt, findet dich auf Instagram. Wer „Friseur Nußloch" tippt, landet bei Google, und dort entscheidet dein Unternehmensprofil, hinter dem eine Seite stehen muss. Dazu kommt: Das Profil gehört der Plattform, die Seite gehört dir.

  • Google-Unternehmensprofil oder Website: Was zuerst?

    Das Profil bringt schneller Anrufe, die Website entscheidet, ob daraus Aufträge werden. Wenn du nur eines machen kannst, fang mit dem Profil an. Aber ein Profil ohne Seite kann man anklicken und nicht prüfen. Die richtige Reihenfolge ist deshalb nicht entweder oder, sondern Profil zuerst und Seite gleich danach.

  • Wie lange dauert es, bis Google mich findet?

    Die Seite selbst steht meist innerhalb weniger Tage bis zwei Wochen im Index. Das Google-Unternehmensprofil wirkt bei örtlichen Suchen oft nach zwei bis vier Wochen. Bis eine neue Seite bei umkämpften Begriffen vorn steht, vergehen Monate. Wer dir ein Datum nennt, an dem du auf Platz eins stehst, verkauft dir etwas.

  • Warum finde ich meine Website nicht bei Google?

    Prüfe in dieser Reihenfolge: Ist die Seite überhaupt im Index? Suchst du nach deinem Namen oder nach einer Leistung? Ist die Seite neu? Und verweist irgendjemand von außen auf sie? In den meisten Fällen liegt es am letzten Punkt, und dagegen hilft keine Änderung auf der Seite selbst.

  • Wie bekomme ich Google-Bewertungen?

    Frage persönlich, direkt nach der erledigten Arbeit, und gib den Link mit. Ein Zettel ohne Link bringt fast nichts, weil niemand danach sucht. Verboten sind Gegenleistungen jeder Art und vorgeschriebene Texte. Und die Antwort auf eine schlechte Bewertung liest mehr Leute als die Bewertung selbst.

  • Lohnen sich Google Ads für kleine Betriebe?

    Nur wenn du vorher weißt, was dich ein Kunde kosten darf. Ohne diese Zahl ist jedes Budget willkürlich. Anzeigen lohnen sich, solange die Suchergebnisse noch nicht greifen und ein Auftrag deutlich mehr einbringt als ein paar Klicks kosten. Für ausgelastete Betriebe lohnen sie sich nicht.

Bauen und Zusammenarbeit

  • Brauche ich eine eigene Domain?

    Ja. Eine Domain kostet rund zehn bis zwanzig Euro im Jahr und ist der einzige Teil deines Auftritts, der dir wirklich gehört. Ohne sie steht im Suchergebnis der Name deines Dienstleisters statt deiner, und ein Wechsel kostet dich später alles, was die Adresse an Vertrauen gesammelt hat.

  • Wie viele Seiten braucht meine Website?

    Eine gut gebaute Seite reicht für die meisten kleinen Betriebe. Mehrere lohnen sich erst, wenn du mehrere Leistungen anbietest, die verschieden gesucht werden, oder mehrere Orte bedienst. Die Zahl folgt daraus, wonach deine Kunden suchen, nicht daraus, wie umfangreich der Betrieb wirkt.

  • Was muss ich für meine Website liefern?

    Bei den meisten Anbietern: Texte, Bilder, Logo, Rechtstexte und Rückmeldungen. Genau daran bleiben Projekte hängen — nicht an der Technik. Zwingend liefern muss ein Betrieb nur, was niemand für ihn wissen kann: Preise, Öffnungszeiten, rechtliche Angaben und die Entscheidung, für wen er nicht da ist.

  • Muss meine Website barrierefrei sein?

    Die meisten kleinen Betriebe sind ausgenommen. Das Gesetz gilt seit dem 28. Juni 2025 und erfasst nur bestimmte Dienstleistungen, darunter den elektronischen Geschäftsverkehr. Wer weniger als zehn Beschäftigte hat und höchstens zwei Millionen Euro Umsatz, ist bei Dienstleistungen ausdrücklich ausgenommen.

  • Wie lange dauert es, eine Website zu bauen?

    Der Bau selbst dauert bei einer kleinen Betriebsseite ein bis zwei Wochen. Was Projekte auf Monate streckt, ist nie die Technik, sondern das Warten auf Texte, Bilder und Rückmeldungen. Wer diese drei Dinge vorher klärt, hat eine realistische Frist; wer sie offen lässt, hat kein Datum, sondern eine Hoffnung.

Schauen wir, wo dein Betrieb steht

Fünfzehn Minuten am Telefon. Ich sehe mir an, was jemand findet, der heute nach dir sucht, und sage dir ehrlich, ob sich eine Website für dich lohnt.

Kostenlos, unverbindlich, kein Verkaufsgespräch mit Haken.