Zum Inhalt springen
Saphirweb

Website selber machen oder machen lassen?

Selbermachen kostet kein Geld, sondern Zeit: Struktur, Texte, Bilder, Rechtstexte, Google-Profil und die Pflege danach. Wer die Stunden übrig hat und gern daran sitzt, macht es selbst. Wer sie nicht hat, zahlt bei mir 490 € einmalig plus 39 € im Monat und hat zwei Termine damit zu tun.

Stand: August 2026 · Eigene Marktrecherche, Stand 2026, dokumentiert im Konzeptpapier von Saphirweb. Die Preise und Fristen von Saphirweb stammen aus der Preisliste dieser Website.

Warum ist das keine Preisfrage?

Gestellt wird sie fast immer als Preisfrage. Auf der einen Seite ein Baukasten für rund 15 bis 40 € im Monat, auf der anderen ein Festpreis im dreistelligen oder vierstelligen Bereich. So gerechnet ist die Sache klar, und so gerechnet ist sie falsch.

Der Baukasten liefert die Software. Die Software ist nicht die Arbeit. Was du bekommst, ist eine leere Seite mit Kästen darauf. Was in die Kästen kommt, in welcher Reihenfolge jemand es liest, welches Foto oben liegt und welcher Satz einen Anrufer überzeugt, entscheidest und schreibst du.

Die ehrliche Frage lautet deshalb nicht, was billiger ist. Sie lautet: Wie viele Stunden hast du übrig, und was machst du sonst mit ihnen?

Was verlangt Selbermachen tatsächlich?

Das hier ist keine Abschreckung, sondern eine Aufstellung. Sie steht vollständig in der Übersicht „Wer macht was"; zwei Punkte daraus verdienen trotzdem einen eigenen Satz, weil sie regelmäßig unterschätzt werden.

Der erste sind die Texte. Sie müssen so geschrieben sein, dass ein Kunde sie versteht, nicht so, wie du im Betrieb sprichst. Daran bleiben die meisten Projekte hängen, und es lässt sich nicht abends nebenher erledigen.

Der zweite fängt an, wenn die Seite längst steht. Öffnungszeiten ändern sich, eine Leistung kommt dazu, ein Mitarbeiter geht, die Rufnummer wechselt. Eine Seite, die niemand pflegt, wird nach ein bis zwei Jahren zum Nachteil, weil sie falsche Angaben macht statt gar keine.

Nichts davon ist schwer. Alles davon dauert.

Was ist deine eigene Zeit wert?

Diese Rechnung kann dir niemand von außen aufmachen, weil beide Zahlen dir gehören. Nimm den Stundensatz, den du selbst berechnest, oder das, was dir eine Stunde beim Kunden einbringt. Nimm dann die Liste von oben und schätze, wie lange du dafür brauchst.

Meine Schätzung für einen ersten Auftritt liegt bei ein bis drei Wochenenden, wenn du das Werkzeug noch nicht kennst. Das ist eine Schätzung und keine gemessene Zahl, und bei dir kann sie deutlich danebenliegen. Genau deshalb sollst du deine eigenen Stunden einsetzen und nicht meine.

Rechne beide Seiten aus, bevor du entscheidest. Der Punkt ist nicht, dass die Rechnung immer gegen das Selbermachen ausgeht. Der Punkt ist, dass die meisten sie nie aufmachen und sich am Monatspreis des Baukastens orientieren, weil das die einzige sichtbare Zahl ist.

Wann ist Selbermachen die richtige Entscheidung?

Wenn du Spaß daran hast. Das ist nicht ironisch gemeint. Es gibt Inhaber, die sich abends hinsetzen, an ihrer Seite basteln und dabei abschalten. Wer so arbeitet, baut auch weiter, und Weiterbauen ist der Teil, an dem die meisten Seiten scheitern.

Wenn du die Zeit wirklich übrig hast. Nicht theoretisch, sondern im Januar, wenn die Auftragslage dünn ist.

Und wenn die Seite für dich eine Nebensache bleiben darf. Ein Betrieb, der über Empfehlung ausgelastet ist und nur eine Adresse im Netz braucht, an der Telefonnummer und Öffnungszeiten stehen, braucht dafür keinen Dienstleister. Eine gepflegte Seite aus dem Baukasten ist mehr wert als eine teure, die niemand mehr anfasst.

Wer alle drei Punkte für sich bejaht, sollte es selbst machen. Ich verkaufe niemandem eine Betreuung, die er nicht braucht.

Wo wird Selbermachen im Nachhinein teuer?

An zwei Stellen, und beide fallen erst später auf.

Die erste sind die Rechtstexte. Impressum und Datenschutzerklärung sind Pflicht, sobald die Seite online ist, und die Datenschutzerklärung muss zu dem passen, was auf der Seite tatsächlich läuft. Wer sie von einer anderen Seite kopiert, übernimmt fremde Angaben und begeht nebenbei eine Urheberrechtsverletzung. Wer sie weglässt, kann abgemahnt werden. Das ist keine Rechtsberatung, und ich schreibe diese Texte auch nicht selbst. Ich sorge dafür, dass sie da sind und zu der Technik passen, die auf deiner Seite läuft.

Die zweite ist die Pflege nach zwei Jahren. Du kommst dann an eine Seite zurück, deren Werkzeug du halb vergessen hast, und brauchst für eine Änderung von zehn Minuten einen halben Abend. Diese Stunden tauchen in keinem Preisvergleich auf, weil sie erst anfallen, wenn die Entscheidung längst getroffen ist.

Und wenn es der Neffe oder ein Bekannter macht?

Technisch geht das. Die Frage ist nicht, ob er die Seite bauen kann. Die Frage ist, wer sie in zwei Jahren aktualisiert, wenn er studiert oder weggezogen ist, und wer geradesteht, wenn Impressum oder Datenschutz nicht stimmen.

Dazu kommt etwas, worüber selten jemand spricht. Bei einem Gefallen kannst du nicht drängeln. Du kannst schlecht sagen, dass dir das Foto nicht gefällt, und du kannst nicht zum dritten Mal nachfragen, ohne dass es unangenehm wird. Diese Freiheit kaufst du dir mit einer Rechnung mit ein.

Wenn dein Neffe das zuverlässig macht und du ihm dabei auf die Nerven gehen darfst, nimm deinen Neffen. Das ist ernst gemeint.

Was kostet es, wenn ich es mache?

490 € einmalig plus 39 € im Monat für eine Seite mit bis zu fünf Abschnitten, eigener Domain, eingerichtetem Google-Unternehmensprofil und Anfrageformular. 990 € plus 79 € im Monat, wenn es fünf bis sieben Seiten werden, jede Leistung eine eigene bekommt und ich die Texte schreibe.

Die Hälfte zahlst du bei Auftrag, die Hälfte wenn die Seite live ist. Die Betreuung läuft drei Monate und danach monatlich. Dein Aufwand sind zwei Termine, ein Gespräch und eine Freigaberunde.

Der Monatsbeitrag ist der eigentliche Unterschied zum Selbermachen. Er bezahlt nicht den Bau, sondern die Jahre danach: Hosting, Sicherheits-Updates und Änderungen an Texten und Bildern, ohne dass du dich in ein Werkzeug zurückdenken musst.

Der falsche Anbieter bin ich, wenn du selbst an der Seite arbeiten und um elf Uhr abends eine Überschrift ändern willst, ohne jemanden zu fragen. Dann ist ein Baukasten die bessere Wahl, auch wenn ich daran nichts verdiene. Für ein Unternehmen mit dreißig Mitarbeitern oder einem Webshop bin ich ebenfalls der falsche Anbieter.

Wer macht was

Wer macht was
AufgabeSelbst gemachtBei mir
Aufbau und Reihenfolgedu entscheidestich schlage vor, du gibst frei
Textedu schreibstich schreibe sie (Sichtbar)
Bilderdu fotografierst und schneidest zuFototermin vor Ort (Sichtbar)
Impressum und Datenschutzdu besorgst und pflegst sieich binde sie ein und halte sie passend
Google-Unternehmensprofildu legst es an und bestätigst eseingerichtet und ausgefüllt
Anfrageformulardu richtest es ein und prüfst, ob Anfragen ankommeneingerichtet und getestet
Darstellung auf dem Handydu siehst selbst nachgemessen, nicht nur angesehen
Hosting, Updates, Backupsdu, oder niemandim Monatsbeitrag
Änderung in zwei Jahrendu erinnerst dich an das Werkzeugdu schreibst mir

Die Spalte „Bei mir“ fasst zusammen, was in den Paketen steckt. Zwei Zeilen sind ausdrücklich gekennzeichnet, weil sie nur im größeren Paket gelten: Im Paket Start lieferst du Texte und Bilder selbst. Was in welchem Paket enthalten ist, steht offen auf der Preisseite.

Wo es weitergeht

Alle Fragen im Ratgeber

Schauen wir, wo dein Betrieb steht

Fünfzehn Minuten am Telefon. Ich sehe mir an, was jemand findet, der heute nach dir sucht, und sage dir ehrlich, ob sich eine Website für dich lohnt.

Kostenlos, unverbindlich, kein Verkaufsgespräch mit Haken.