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Saphirweb

Was kostet eine Website im Monat?

Zwingend sind nur zwei Posten: die Domain mit rund zehn bis zwanzig Euro im Jahr und das Hosting. Alles andere ist eine Entscheidung. Der teuerste Fehler ist nicht ein zu hoher Monatsbeitrag, sondern gar keiner: Eine Seite, um die sich niemand kümmert, ist nach zwei Jahren falsch.

Stand: August 2026

Welche Posten gibt es überhaupt?

Vier, und nur die ersten beiden sind unvermeidbar.

Die Domain kostet bei den gängigen Anbietern rund zehn bis zwanzig Euro im Jahr. Das Hosting hängt davon ab, was die Seite braucht: Eine Seite aus fertigen Dateien läuft auf Angeboten, die für kleine Betriebe nichts oder fast nichts kosten, eine Installation mit Datenbank braucht mehr.

Der dritte Posten ist die Pflege — Updates, Sicherung, Erreichbarkeit im Blick behalten, Änderungen einarbeiten. Der vierte sind Werkzeuge, die man dazukauft: ein Terminbuchungsdienst, ein Newsletter, ein Bewertungswerkzeug.

Wer nur die ersten beiden bezahlt, hat keine günstige Lösung gewählt. Er hat den dritten Posten auf sich selbst verschoben.

Was passiert ohne Pflege?

Die Seite bleibt stehen, während der Betrieb weitergeht. Das ist der Normalfall und nicht die Ausnahme: Öffnungszeiten aus einem alten Jahr, eine Nummer, die nicht mehr klingelt, ein Mitarbeiter, der längst weg ist, ein Angebot, das es nicht mehr gibt.

Das ist schlimmer als keine Seite. Wer eine falsche Öffnungszeit liest und vor verschlossener Tür steht, kommt nicht wieder, und er erzählt es weiter. Eine Seite, die nichts sagt, macht diesen Fehler nicht.

Bei Installationen mit Software kommt Sicherheit dazu. Eine veraltete Installation ist das häufigste Einfallstor für Angriffe auf kleine Websites, und der Schaden ist selten die Seite selbst — es ist die Warnmeldung, die Besucher danach im Browser sehen.

Warum verlangen manche einen Monatsbeitrag und andere nicht?

Weil dahinter zwei verschiedene Geschäftsmodelle stehen, und beide sind legitim, solange sie benannt werden.

Ohne Monatsbeitrag wird einmal gebaut und einmal bezahlt. Danach ist der Dienstleister raus, und jede Änderung wird einzeln abgerechnet. Das passt für Betriebe, die selbst pflegen oder deren Seite sich nie ändert.

Mit Monatsbeitrag ist die Pflege eingerechnet, und Änderungen laufen ohne neue Verhandlung. Das passt für Betriebe, die nicht selbst ins System wollen. Der Preis dafür ist eine laufende Bindung, und deshalb gehört zu einem seriösen Monatsbeitrag immer die Antwort auf die Frage, wie man wieder herauskommt.

Was in meinem Fall im Beitrag steckt und wie die Kündigung geht, steht auf der Preisseite.

Was kostet es, wenn ich alles selbst mache?

Weniger Geld und mehr von der Sache, die in einem kleinen Betrieb knapper ist. Rechne ehrlich: Updates und Sicherungen sind pro Monat eine knappe Stunde, wenn nichts passiert. Eine Textänderung, die jemand mit Übung in zehn Minuten macht, kostet beim ersten Mal einen Abend.

Der eigentliche Posten ist aber nicht die Zeit, sondern die Verlässlichkeit. Selbstpflege funktioniert in ruhigen Monaten. Sie hört in genau den Monaten auf, in denen viel los ist — und das sind die Monate, in denen die Seite am meisten aufgerufen wird.

Wenn du selbst pflegen willst, ist das kein Fehler. Setz dir einen festen Termin dafür, sonst passiert es nicht.

Woran erkenne ich einen unfairen Vertrag?

An vier Stellen, die man vor der Unterschrift prüfen kann.

Wem gehört die Domain? Steht dort nicht dein Name, verhandelst du bei einem Wechsel über deine eigene Adresse.

Wie lange läuft der Vertrag, und wie wird gekündigt? Zwei Jahre Mindestlaufzeit mit automatischer Verlängerung sind bei einer Leistung, die monatlich erbracht wird, schwer zu begründen.

Was bekommst du beim Ende? Die Antwort sollte lauten: die Inhalte und die Dateien.

Und was kostet eine Änderung? Wenn im Vertrag keine Zahl steht, steht sie später auf der Rechnung.

Wo es weitergeht

Alle Fragen im Ratgeber

Schauen wir, wo dein Betrieb steht

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